Gehhilfen für Senioren für Wohnungen

Der Rollator ist inzwischen für längere Strecken außerhalb der Wohnung für viele Menschen unverzichtbar geworden. Denn in zunehmendem Alter ist es ganz normal, daß die alte Körperkraft schwindet. Je nach Mensch und Kondition ist das mehr oder weniger hinderlich. Eine Gehhilfe ist dann eine prima Möglichkeit, trotzdem noch Mobil zu bleiben.

Doch auch in der Wohnung selbst wird immer häufiger darauf zurück gegriffen. Klar, ein Gehstock ist in den meisten Fällen ausreichend, wenn es nur um das reine Gehen geht. Aber schon der Transport einer Tasse Kaffee birgt eine Gefahr: Wenn man jetzt ins Straucheln kommt, fällt entweder die volle Kaffeetasse oder man selbst. Beides ist nicht gut!

Ein Rollator in der Wohnung

Enge Wohnung
In einer engen Wohnung ist ein schmaler Rollator hilfreich

Auch in diesem Fall ist ein Rollator die bessere Lösung. Allerdings wird es nicht die selbe Gehhilfe sein können, die auch außerhalb der Wohnung genutzt wird. Denn die Anforderungen sind doch sehr unterschiedlich: Während zum Einkaufen viel Wert gelegt wird auf einen stabilen Rollator, mit einer großen Tasche oder einem Korb ausgerüstet, mit großen Rädern für einen besseren Geradeauslauf und eine leichtere Überwindung von Hindernissen, sind die Anforderungen an eine Gehhilfe in der Wohnung anders, meistens sogar entgegengesetzt. Hier soll der Rollator möglichst wendig sein, damit man auf kleinstem Raum mit ihm rangieren kann, kleine Räder sind aus diesem Grund die bessere Wahl, und vor allem muß er möglichst schmal sein. Warum schmal? Hat die Türbreite etwas mit der Breite des Rollators zu tun?

Ein schmaler Rollator

Wohnzimmertüren sind in der Regel mindestens 70 Zentimeter breit, ein Rollator 10 Zentimeter weniger. Es wird kein Problem sein, mit einem Rollator durch eine Wohnungstür zu fahren. Ein breiter Rollator versagt an ganz anderer Stelle.

Die meisten Wohnungen sind nicht gerade sehr weitläufig. Gerade ältere Menschen neigen dazu, sich von ihren in Jahrzehnten erworbenen Möbeln nicht mehr zu trennen (was nur allzu verständlich ist) und dadurch, aber auch durch einige Neuanschaffungen wie etwa eine zusätzliche Stehlampe zum Lesen oder einen Hocker für die Füße wird es immer voller in der Wohnung. Wenn man sich jetzt noch mit einem Rollator zwischen diesen ganzen Hindernissen bewegen muß, wird schnell klar, daß der schmalere Rollator die bessere Wahl ist.

Noch größer sind die Unterschiede, wenn man mit dem Rollator in der Wohnung wenden möchte. Ein breiter Radstand ergibt einen großen Widerstand beim Wenden auf der Stelle, während kleine, leicht bewegliche Räder an einem Wohnungsrollator viel besser gehorchen. Allerdings sollte man auch hier nicht in einem Rutsch die Gehhilfe umdrehen: Der Benutzer muß sich gleichzeitig wie der Rollator in die entgegen gesetzte Richtung bewegen, zur Not auch immer stückchenweise. So wird ein Sturz vermieden, und es gibt auch weniger Streß, wenn es auch zeitlich etwas längerer dauert. Aber diese Vorgehensweise ist auf jeden Fall sicherer.